Infrarot Thermometer Test – Die Top Modelle 2016 / 17 im Vergleich

Infrarot Thermometer Test – Infrarot Thermometer (Auch Pyrometer genannt) sind dazu in der Lage die Oberflächen Temperatur eines Objektes zu messen.
Sie sind die kostengünstige alternative zu Wärmebildkameras wenn es darum geht, eine punktuelle Temperaturmessung vorzunehmen.
Während Wärmebildkameras einen kompletten Bereich erfassen und visuell darstellen, wird mit einem Infrarot Thermometer / Pyrometer die Temperatur eines Punktes gemessen und angezeigt.
Der wichtige Unterschied: Das Messergebnis wird nicht als Bild, sondern als Grad Zahl (In der Regel in Celsius) auf einem kleinen Display angegeben.

In unserem Infrarot Thermometer Test haben wir für Sie die besten Modelle 2016 / 2017 verglichen

 Etekcity Laser Lnfrarot-Thermometer
Dodocool Thermometer TM900
Bosch PTD 1
Black and Decker
COLEMETER 540
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TESTSIEGER
TOP PREIS LEISTUNG
ModellEtekcity laser infrarot ThermometerBentech GM900Bosch PTD 1Black + Decker TLD100-XJCOLEMETER 540
Preisca. 20,00€ca. 56,00€ca. 93,00€ca. 35,00€ca. 18,00€
Note
1,3Sehr Gut
1,3Sehr Gut
1,5Gut
1,7Gut
1,5Gut
Messzeit< 0,5 s< 1 s< 1 s< 1 s< 1 s
Messbereich -50° C bis +380° C- 50° C bis + 900° C- 20° C bis + 200° C- 30° C bis +150° C- 50° C bis + 420° C
mit LED-Beleuchtung
Auto-Hold-Funktion
Umschaltung ° C / F
Genauigkeit±2%± 1,5 %± 1 %± 2 %± 2 %
Spannung9 V9 V1,5 V9 V9 V
Maße18,5 x 9,9 x 3,6 cm19 x 12 x 5,6 cm33,9 x 18,9 x 6 cm 9 x 5 x 18,5 cm14,6 x 3,8 x 8 cm
Gewicht181 g240 g300 g422 g200 g
Vorteile Laserpointer
Hochwertige Verarbeitung
Leicht und handlich
Handlich
Schnelle Anzeige
Feuchtigkeitsanzeige
Übersichtliches Display
Farbanzeige
Einfache Bedienung
Einfache Bedienung
Leicht und handlich

Pyrometer vs Wärmebildkamera

Pyrometer Test –  Infrarot Thermometer und Wärmebildkameras werden oftmals in eine Schublade gesteckt. Sie erfüllen zwar teilweise den selben Zweck, haben allerdings grundlegende Unterschiede.
Während eine Mittelklasse Wärmebildkamera um die 2000 Euro kostet, ist der Preis einer Mittelklasse Pyrometer mit ca. 30 Euro wesentlich geringer. Der große Preisunterschied liegt in der Technik. Wärmebildkameras stellen auf einem Display einen kompletten Bereich dar und zeigen die warmem und kalten stellen in diesem Bereich auf (visuell). Mit einem Infrarot Thermometer hingegen wird die Temperatur von exakt einem Punkt gemessen. Das Ergebnis wird auch nicht visuell- sondern als Grad- Zahl auf dem Display dargestellt. Das Messen und darstellen eines kompletten Bereiches ist natürlich weitaus aufwendiger als die Messung von einem Punkt. Deshalb nimmt eine Messung bei einem Anständigem Pyrometer weniger als eine Sekunde in Anspruch. Das ermöglicht dem Pyrometer auch die durchgängige Messung von beweglichen Objekten. Bei einem Wärmebildgerät hingegen dauert es um einiges länger. Im Groben und ganzen sind das die „großen“ Unterschiede, die eine Wärmebildkamera von einem Pyrometer unterscheidet. Wie ein modernes Fieberthermometer auch, arbeitet ein Pyrometer auf Basis von Infrarot-Strahlungen.
Der Infrarot Thermometer Test zeigt Ihnen in folgendem noch weitere Vorteile des Pyrometers:

Weitere Vorteile der Infrarot Thermometer

  • sehr schnelle Messung (< 1 s bis zu unter 1 µs, je nach Gerät)
  • sehr lange, durchgängige Messbereiche möglich (z. B. 350 … 3500 °C)
  • kein Verschleiß
  • sehr geringe Temperatur-Beeinflussung des Messobjekts oder Fehler durch mangelhaften Wärmekontakt
  • keine mechanische Beschädigung von empfindlichen Objekten wie Folien oder Papier
  • kein Problem mit bewegten Messobjekten
  • Möglichkeit der Messung auch bei hohen Spannungen, elektromagnetischen Feldern oder aggressiven Materialien
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Pyrometer Preis: Was kostet ein Infrarot Thermometer ?

Infrarot Thermometer Preis – Die Preise der Pyrometer variieren je nach Modell zwischen 20 – 100 Euro.
Je teurer die Geräte werden desto mehr Funktionen weisen diese in der Regel auf.
Sie müssen auch beachten, dass Marken Produkte allein wegen des Namens schon teurer sind als vermeintlich „unbekannte Produkte“.

Worauf beim Kauf eines Pyrometers achten ?

Diese Frage ist recht einfach zu beantworten: Auf gar nichts !
Jedes Gerät, solange es kein billiges Asia Plagiat ist, misst die Temperatur eines Punktes zuverlässig – Das ist das einzige, was einen Pyrometer auszeichnet.
Wenn Sie ohne großes drum herum nur die Temperatur von einem Objekt messen möchten, kaufen Sie sich das günstigste Gerät. Das reicht in der Regel vollkommen aus. Es gibt einige Eigenschaften bei Infrarot Thermometern die wichtig werden können, wenn das Gerät unter Anbetracht gewisser Umstände genutzt wird oder unter Dauerbenutzung steht.

Messzeit:
Die Messzeit gibt an wie lange es dauert bis das Ergebnis auf dem Display angezeigt wird.
Die meisten Infrarot Thermometer haben eine Messzeit bzw. Reaktionszeit von unter einer Sekunde.
Sehr gute, teure Modelle oftmals auch von unter 0.5 Sekunden.

LED-Beleuchtung:
Eine Messung im dunkeln ist nicht sehr Vorteilhaft, wenn der Pyrometer kein beleuchtetes Display hat.
Wenn Sie also beabsichtigen, warum auch immer, in vollkommener Dunkelheit eine Messung durchzunehmen, dann achten Sie darauf, dass das Gerät eine LED-Beleuchtung hat.

Auto Hold Funktion:
In der Regel drücken Sie bei einer Messung mit einem Pyrometer den Knopf und halten diesen Gedrückt bis die Messung fertig ist und Sie das Ergebnis zur Kentniss genommen haben. Die Auto hold Funktion übernimmt das „gedrückt halten“ für Sie. Sie drücken einmal den Knopf und können diesen dann wieder los lassen.

Umschaltung von Celsius auf Fahrenheit:
Sowohl Celsius als auch Fahrenheit sind Maßeinheiten der Temperatur.
Währen Celsius eher im europäischen Raum genutzt wird, lässt sich die Verwendung von Fahrenheit in den Vereinigten Staaten vorfinden. Die Umschaltung von Celsius auf Fahrenheit stellt die Temperaturanzeige auf dem Display mittels Knopfdruck von Celsius in Fahrenheit um.

Infrarot Thermometer Genauigkeit:
Weder Wärmebildkameras noch Pyrometer arbeiten aufgrund physikalischer Gesetzte zu 100% genau.
Achten Sie deshalb auf die Infrarot Thermometer Genauigkeit, sie gibt Auskunft über mögliche Abweichungen im Messergebnis.
Gute Infrarot Thermometer haben eine Genauigkeits-Abweichung von 1%, schlechte von 3%.

Gewicht:
Ob das Gewicht ein Kaufkriterium ist muss jeder für sich selbst entscheiden. Infrarot Thermometer wiegen mit durchschnittlich 300 Gramm nicht viel, sodass die Bedienung mit einer Hand ohnehin möglich ist.
Leichte Geräte bringen ein Gewicht von 180 Gramm auf die Waage, schwere 600 Gramm.

Feuchtigkeitsanzeige:
Manche Geräte (z.B. der Bosch PTD 1*) haben eine integrierte Feuchtigkeitsanzeige. Diese Eigenschaft, kann je nach Einsatzbereich des Pyrometers äußerst praktisch sein. der Nachteil an der Feuchtigkeitsanzeige ist, dass die Geräte die eine solche haben, meist doppelt so viel kosten wie die selben Geräte ohne Feuchtigkeitsanzeige.
Durchaus ein Sinnvolle Eigenschaft, wird allerdings nur in speziellen Situationen benötigt.

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Pyrometer / Infrarot Thermometer im Detail

Pyormeter / Infrarot Thermometer Arten

In einem Quotientenpyrometer (auch Verhältnispyrometer oder 2-Farben-Pyrometer genannt) wird nicht die Intensität (Energiegröße) in nur einem Wellenlängenbereich gemessen, sondern es wird das Verhältnis der Intensitäten bei zwei unterschiedlichen „Farben“ gebildet. Das bedeutet, dass die Temperatur nicht aufgrund der Helligkeit sondern aufgrund der Farbe der Strahlung bestimmt wird. Bei diesem Verfahren spielt der Emissionsgrad bei der Verhältnisbildung (Kürzen bei der Division) für die Messung keine Rolle, wenn er für das betreffende Messgut nicht stark wellenlängenabhängig ist. Pyrometer werten manchmal nur einen durch einen Filter auf einen bestimmten Wellenlängenbereich eingeschränkten kleinen Teil des Strahlungsspektrums aus. Man nennt sie Schmalbandpyrometer – die Signalauswertung wird einfacher, da der spektrale Empfindlichkeitsverlauf des Sensors hier nur eine vernachlässigbare Rolle spielt. Ist der Wellenlängenbereich breiter, spricht man von einem Bandstrahlungspyrometer. Unter einem Gesamtstrahlungspyrometer versteht man ein Gerät, welches die Ausstrahlung einer Messoberfläche über den gesamten Spektralbereich erfasst. Da jedoch die zum Pyrometer gehörigen Linsen, Fenster und Strahlungsempfänger nur jeweils in einem beschränkten Wellenlängenbereich arbeiten, gibt es streng genommen keine Gesamtstrahlungspyrometer, sondern nur Bandstrahlungspyrometer. Es hat sich jedoch als Vereinbarung durchgesetzt, auch dann von Gesamtstrahlungspyrometern zu sprechen, wenn mindestens 90 % der bei einer bestimmten Temperatur möglichen Ausstrahlung ausgewertet werden. Glühfadenpyrometer Für glühende Objekte gibt es ein visuelles Verfahren, bei dem das Glühlicht einer Wolframbandlampe (Glühlampe mit Wolfram-Band statt einer -Wendel) mit dem zu messenden Objekt zur Deckung gebracht wird. Man kann nun den Strom der Lampe so lange verändern, bis ihr Bild vor dem Messobjekt verschwindet – dann ist die Bandtemperatur gleich der des Messobjektes. Der Einstellknopf des Lampenstromes hat zum Ablesen der Temperatur eine Temperaturskala. Eine solche Messapparatur wird als Glühfadenpyrometer bezeichnet und gehört zur Gruppe der Vergleichspyrometer.

Messwellenlänge

Welcher Bereich für die gewünschte Messung optimal ist, hängt vom zu messenden Material und seiner Temperatur ab. Für Temperaturen um die Raumtemperatur kommen Wellenlängen im Mittleren Infrarot (MIR) in Frage. Es kommen thermische und pyroelektrische Sensoren zum Einsatz. Temperaturen ab ca. 50 °C können im Nahen Infrarot mit IR-Fotodioden bestimmt werden. So hat eine Germanium-Fotodiode z. B. eine maximale Empfangswellenlänge von etwa 1,9 µm. Das besser geeignete Material InGaAs kann je nach Zusammensetzung für maximale Empfangswellenlängen von 1,9 bis 2,6 µm gefertigt werden[3]. Temperaturen ab etwa 700 °C können mit Silicium-Fotodioden (maximale Empfangswellenlänge etwa 0,9 bis 1,1 µm) oder auch mit Vergleichsverfahren im sichtbaren Spektralbereich gemessen werden. Bei der maximalen Empfangswellenlänge von Silizium-Fotodioden (1,1 µm) hat ein Körper mit einer Temperatur von 3000 K sein Strahlungsmaximum, mit Silicium Fotodioden können jedoch alle Temperaturen oberhalb etwa 600 °C gemessen werden. Da der Emissionsgrad von Metallen mit sinkender Wellenlänge ansteigt, ist es sinnvoll Metalle und Metallschmelzen bei Temperaturen oberhalb von ca. 1000°C mit Silizium-Detektoren zu messen, die auf Wellenlängen zwischen 0,5 und 0,7 µm abgefiltert sind. Generell ist der Temperaturmessbereich eines Pyrometers nach oben deutlich einfacher zu erweitern als nach unten, da mit steigender Temperatur die Strahlungsleistung bei allen Wellenlängen ansteigt. Meistens wird der Empfangswellenlängenbereich von Hochtemperatur-Pyrometern durch den verwendeten Fotoempfänger und das vorgeschaltete optische Filter bestimmt

Emmisionsgradkorrektur

Der Emissionsgrad des Materials muss für eine Messung mit Hilfe eines Pyrometers bekannt sein. Dieser hängt im Allgemeinen nicht nur vom Material des Messobjekts, sondern auch von der Wellenlänge (dem Empfangswellenlängenbereich des verwendeten Pyrometers) und daher der Temperatur des Objekts ab. Während die meisten organischen Stoffe (Holz, Kunststoff, Papier, Lack) sowie Keramik sehr hohe Emissionsgrade (um 0,95) im mittleren (MIR) und fernen Infrarot (FIR) aufweisen, emittieren blanke Metalle besser bei kurzen Wellenlängen (violettes Ende des sichtbaren Spektralbereiches) und haben im nahen (NIR) und mittleren Infrarot (MIR) deutlich niedrigere und daher für die Messung ungünstigere Emissionsgrade (poliertes Gold im MIR-Bereich z. B. nur ca. 0,02). Ist Metall hingegen z. B. eloxiert (Aluminium) oder stark oxidiert, hat es im MIR einen deutlichen höheren Emissionsgrad um 0,9. Auch bei lackierten Metallen (Farbe beliebig!) ist dann der deutlich höhere Emissionsgrad des Lacks für die Temperaturmessung maßgeblich. Pyrometer haben daher oft eine Korrekturmöglichkeit für den Emissionsgrad, z. B. einen Drehknopf (Potentiometer) mit einer Skala von 0…1. Einige Hand-Pyrometer („Infrarot-Thermometer“) haben auch einen zusätzlichen Messeingang für einen Kontakt-Temperatursensor (z. B. ein Thermoelement). Zur Kalibrierung des Pyrometers für ein unbekanntes Material, also zur Emissionsgradbestimmung, kann die Temperatur zunächst mit diesem zusätzlichen Sensor gemessen werden; die Einstellung für den Emissionsgrad am Pyrometer wird dann solange verstellt, bis die kontaktfreie Messung zu demselben Ergebnis wie diejenige mit dem Kontaktsensor führt.

Detektoren

Als Detektoren für Pyrometer werden thermische (z. B. Bolometer, pyroelektrische Sensoren oder Thermosäulen aus Thermoelementen) oder photoelektrische Detektoren (ungekühlte oder gekühlte Fotodioden) oder Bleisalz-Fotowiderstände (PbS oder PbSe) verwendet. Der Nachteil der pyroelektrischen und der Bleisalzdetektoren besteht darin, dass sie nur im Wechsellicht stabil arbeiten. Sie benötigen dazu einen optischen Modulator (Chopper-Rad), der zusammen mit seinem Motor ein Verschleißteil darstellt. Die Linse oder das Fenster für Geräte im nahen Infrarotbereich besteht aus Glas oder Quarzglas. Im mittleren und fernen IR sind die Geräte fensterlos, oder die Linsen bzw. Fenster bestehen aus Kristallen wie Germanium, Silizium, CaF2, ZnS, ZnSe, KRS5 oder auch aus Polyethylen (PE) oder Polypropylen (PP).Seite „Pyrometer“. In: Wikipedia, Die freie Enzyklopädie. Bearbeitungsstand: 12. Juli 2016, 12:56 UTC. URL: https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Pyrometer&oldid=154692658 (Abgerufen: 12. August 2016, 14:26 UTC)